S.12

Di 21. – Fr 24. Juli 2026

In diesem Kurs lernen wir am Beispiel von einem kleinen Quilt (ca. 60 – 90 cm im Quadrat) die Grundlagen des Handquiltens. Ein besonderer Fokus liegt auf Handquilten als nachhaltige Praxis durch die Verarbeitung von Textilresten, gebrauchten Stoffen, alter Kleidung, textilen Erinnerungs-stücken, Haushaltstextilien usw.
Viele Quilttechniken und -stile gehen in ihrem Ursprung auf die Verarbeitung von Stoffresten zurück. Im Kurs werden wir uns auf die Spur einiger dieser Techniken aus unterschiedlichen Kulturen machen, wie zum Beispiel Log Cabin Blocks, English Paper Piecing, Manx Quilts, Pinecone Quilts, technische Aspekte von Siddi Quilts oder Kawandi, …  und daraus eigene Kreationen entwickeln.
Das Ziel ist, in der Kurswoche Quilts zu gestalten, die komplett aus Textilresten bestehen und ohne neue Materialien (mit Ausnahme von Garn) auszukommen. Auch textile Erinnerungsstücke können in die Quilts eingearbeitet werden, was eine schöne Art ist, ihnen ein zweites Leben zu schenken. Es entsteht entweder eine Kleinserie von Miniaturquilts oder ein größeres Quiltprojekt. Dabei werden sowohl die handwerklichen als auch die gestalterischen und intuitiven Aspekte der Quilt-Herstellung ausreichend berücksichtigt und individuelle Stile entwickelt.

Zielgruppe: alle Interessierten
Voraussetzungen: Grundkenntnisse im Umgang mit Nadel und Faden
Anzahl: max. 10 Personen
Kurssprache: Deutsch, bei Bedarf auch Englisch
Kurszeiten: Di – Do 9:00-12:30 und 14:00-17:30, Fr 9:00-12:30 und 14:00-16:00
Kursgebühr: 365 Euro, für Studierende 330 Euro (exklusive Materialkosten)

Kursleitung: ANJA LAMPERT, Österreich
1979 geboren, Psychologiestudium, Kurse zu historischen Handnäh- und Konstruktionstechniken bei Sarah E. Woodyard, Sashiko Stickerei bei Atsushi Futatsuya, The Creative‘s Workshop bei Seth Godin. Textilkünstlerin, Workshopleiterin, betreibt einen Webshop für hochwertige Handarbeitsmaterialien.
Mehr Infos: www.anjalampert.com